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mportanc‘est d‘aimer” (1975) by Andrzej Zulaws

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mstill: L‘important c‘est d‘aimer / 197


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COMMODITY FETISHISM
FILMSTILL WAYS OF ESCAPE / 2010
ilmstill: L‘important c‘est d‘aimer / 197

FILMSTILLS WAYS OF ESCAPE / JAN FRIESE/ 20


FILMSTILLS WAYS OF ESCAPE / JAN FRIESE/ 2010




 

COMMODITY FETISHISM

HD 4min.51 sec.| 2012
Kamera: Olaf Val

Text: Babara Vinken und Annie Goodner

COMMODITY FETISHISM bewegt sich fließend zwischen den Sphären der Mode und Performance, Kritik und Klamauk. In diesem Video verwandelt sich Catrine Val mithilfe von zusammengewürfelten, aber verblüffenden Verkleidungen immer wieder aufs Neue. Dreh- und Angelpunkt ihres Videos ist die Konstruktion. Sie ist das bewusst augenfällige Element im akribischen Prozess von Vals Verwandlung; zudem wird das Konstrukt, das Künstliche sozusagen, in jedem Selbstporträt entwirrt. Die offenkundigen Komponenten wie Kleidung, Requisiten und Kulissen blenden zwar das Auge, sind allerdings oft unfassbar.


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Catrine Val nimmt in COMMODITY FETISHISM Situationen auf, die in ihrer Alltäglichkeit archetypisch, zu Mythen des Alltags geworden sind Sie tragen Vergangenheit in sich – als überlebte, zurückgelassene, abgeschiedene. Kleider werden hier radikal antimodisch getragen. Sie lassen nämlich nicht Zeit im vollkommenen Augenblick vergessen. Sie sind nicht wie die Moden im Moment ihrer Herrschaft schön, sondern "von gestern", dezidiert und mit Absicht démodé, dépassé. Sie liegen genau vor dem Moment, in dem man die Mode von gestern vergessen hat und sie deswegen zum letzten Schrei recycelt werden kann oder als vintage zum absoluten Trend avanciert. Selten hat sich wohl jemand mit so viel ausgestellter Sorgfalt angezogen, um dabei so eigenartig unmodisch auszusehen. Radikal fällt die dargestellte Person aus dem Jetzt heraus.


ewers become voyeurs and accomplices in a love triangle between the camera,photographer, and model.

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Catrine Mode funktioniert hier schon als Tigersprung in die Vergangenheit, wie Benjamin mal so schön sagte, bloß wird dabei nicht eine Vergangenheit zum Leben erweckt, sondern in ihrem Vergangensein, ihrem radikalen Unmodischsein, ihrem Abgeschiedensein schlagartig ins Gedächnis zurückgeholt. In diesen Kleidern steht die Vergangenheit nicht auf. Sie wird nicht in die Gegenwart zurückgeholt.



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Sie springt uns vielmehr als Vergangenes an. Deswegen wirkt die Person auf dem Bild meistens radikal deplaziert, unpassend unangemessen, in absurde geometrische Entsprechungen eingepasst. Eine Allegorie für diese eingepasste, unpassende Unangemessenheit mögen die Kleider sein, die der Person auf dem Bild fast nie passen und mit viel Mühe angepasst werden müssen. Die Figur, die wir in diesen Selbstporträts sehen, hat keinen Ort nirgends; ihre Zeit ist nicht das Jetzt, der gezeigte Augenblick ein unmöglicher



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Stefan Bast

Flaut Michael Rauch































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