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mportanc‘est d‘aimer” (1975) by Andrzej Zulaw

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movie | ASHES in the FALL

 




 

ASHES in the FALL

HD 3 min.51 sec.| 2013
Thanks to:
Ieva Meilute- Svinkuniene
Ehrhorn & Catrine Va

Seitdem zum Ende des 19. Jahrhunderts die Naturwissenschaft endgültig ihren Siegeszug über die Theologie angetreten hat, hat die Natur zusehends ihrer mythischen Wirkmächtigkeit über den Menschen verloren. Unser Industriezeitalter ist zwar von einer Neugier über das Phänomen Natur geprägt, hat jedoch lange Zeit lediglich deren immer effektivere Ausbeutung zum Inhalt und führt zu einem raschen Anstieg des Verbrauchs fossiler Energie. Die sich immer stärker abzeichnende Klimakatastrophe ist rückblickend bereits in der beginnenden Industrialisierung angelegt, als die technische Entwicklung in Westeuropa zu einem enormen Anstieg des CO2-Austoßes führte.


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Auch die neuerliche Hinwendung zum ökologischen, die in sämtlichen modernen Industriegesellschaften zu beobachten ist, ändert daran nicht grundlegend etwas.
Während die Erkenntnis über die Endlichkeit der Ressourcen und die Abhängigkeit des Menschen von seiner Umwelt sich als gesellschaftlicher Konsens durchgesetzt hat, bleibt der Natur eine eigenständige Rolle gegenüber dem Menschen weiterhin verwehrt. Stets verbleibt indes eine gewisse Leere. Sinnbildlich für die vermeintliche Autarkie des modernen Menschen von der Natur ist unsere Beziehung zum Wald.

ewers become voyeurs and accomplices in a love triangle between the camera,photographer, and model.

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Spielte dieser in früheren Zeiten, als Hort alles Übernatürlichen, eine eigenständige, wichtige Rolle, so verbleibt ihm heute lediglich eine dienende Funktion als Fluchtpunkt und Erholungsraum für von den Anforderungen der modernen Industriegesellschaft Geplagte. Einen Rest seiner ursprünglichen Eigenständigkeit hat sich der Wald indes bis heute erhalten. Insbesondere in Deutschland, das während der romantisierenden Beziehung zur Natur im 18. und 19. Jahrhundert seine nationale Erweckung erfuhr, steht er bis heute auch für einen identitätsstiftenden nationalen Sehnsuchtsraum. Auch gilt der Wald nicht nur für Kinder oft als ein Ort des Unheimlichen. .



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ASHES


Der Wald bildet, als moderne Märchenkulisse, das Hauptmotiv des Kurzfilms "Ashes In The Fall". In ruhigen, poetischen Naturaufnahmen bewegt sich "Ashes In The Fall" in einem uns fremd gewordenen Lebensraum. Die Bilder erzählen von einem nostalgischen Ausschnitt der realen Welt.
Eine junge Frau zerbricht fortwährend Asche im Holzofen. Offen bleibt, ob es sich dabei um einen Akt der Reinigung, der Erinnerung, der Aggression des Mystischen handelt. Die Charakteristika der Asche, aufgeladen mit historischer Symbolik und Sinnlichkeit, lassen den Betrachter innehalten. Ein modernes Märchen. Die Realität entpuppt sich allerdings als eine andere. Schneekanonen geben ihr Bestes und "verzaubern" die Landschaft in eine märchenhafte Winterlandschaft. Ein, der Asche folgender, verjüngender Akt der Regeneration unterbleibt, allerdings. Die Natur wird so zu einer herstellbaren Illusion, so dass am Ende die Technik zu siegen scheint.



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Stefa






























 




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